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Leistung

Chiropraktik

Kurze Geschichte

Chiropraktik ist eine Manualtherapie, die schon 2000 vor Christus in Schriften erwähnt, in ihrer jetzigen Form im 19. Jh. in den USA entwickelt und 1986 von einer amerikanischen Humanchiropraktorin und Tierärztin in die Veterinärmedizin integriert wurde. In den USA ist die Chiropraktik vor allem bei den Sportpferden nicht mehr wegzudenken. Diese Therapieform ist Teil der tierärztlichen Tätigkeit und daher in Österreich den Tierärztinnen und Tierärzten vorbehalten. So kann die Behandlung stets im Kontext der individuellen gesundheitlichen Situation des Pferdes erfolgen.

Technik

Biomechanische Fehlstellungen der Wirbelsäule und andere Gelenke werden durch sogennante Adjustements korrigiert. Ein Adjustement ist ein kontrollierter präziser Stoß, der mit hoher Geschwindigkeit, den Gelenksflächen folgend, ausgeführt wird.

Der Mangel an Beweglichkeit in einem immobilen Gelenk führt zu Steifheit, Schmerz, Entzündung und Degeneration. Durch Lösung der Blockaden kann wieder normale und gesunde Muskelaktivität stattfinden. Die vaskuläre Versorgung und der neurologische Informationsfluss dieses Bewegungssegments wird wiederhergestellt und die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert.

 

Durch Lösung der aufgebauten Kompensationsmechanismen kann es im Genesungsprozess vorübergehend sogar zu Verschlechterung des Bewegungsbildes des Pferdes kommen. Subklinische Lahmheiten, also bereits vorhandene Pathologien, können durch Wegfallen des Protektverhaltens deutlich sichtbar und somit der Schulmedizin zugänglicher gemacht werden.

Wirkprinzip

Indikationen

Ablauf

Besprechung der Befunde, wenn nötig Erstellung eines Therapieplans

Bei Bedarf Gangbildanalyse und Sattelcheck

Chiropraktische Untersuchung und Behandlung - Blockaden werden dabei sofort gelöst und verspannte Muskelpartien gelockert. 

Anamnese Erhebung im Stall

Die Dauer eines Termins beläuft sich je nach benötigtem Aufwand auf 1 bis 2 Stunden.

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Bei Rittigkeitsthematik (Probleme beim Stellen, Biegen, Versammeln, Rechts-/Linksgalopp, ...), Gefühl eines "verspannten" Pferdes, ungleichmäßiger Bemuskelung, Schiefhaltung des Schweifes, nach Stürzen, ... 

Die Ursachen sind häufig in einer ileosakralen Dysfunktion, Genickblockade oder biomechanischen Fehlstellung in der Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule zu finden.

Therapie
Prävention

Regelmäßige chiropraktische Behandlungen helfen, die Entstehung von strukturellen Schäden zu verhindern, da jede Dysbalance in der Funktion der Wirbelsäule in einem biomechanisch inkorrektem Bewegungsmuster resultiert und zu Schmerzen, Entzündung und Degeneration führen kann.

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